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Bis zum Jahr 2004 war umstritten, ob öffentliche Auftraggeber aufgrund von Vergabevorschriften Generalübernehmer beauftragen dürfen. Seit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (C-314/01) steht fest, dass das Vergaberecht die Beauftragung von Generalübernehmern durch öffentliche Auftraggeber erlaubt. Dies wurde im Rahmen der Überarbeitung der VOB 2006 nunmehr auch durch § 8a Nr. 10 VOB/A Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen für europaweite Ausschreibungen klar gestellt.

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Feuerwehr-Schlüsseldepot (SD)

Im Feuerwehr-Schlüsseldepot, früher mit „FSD“ abgekürzt, befindet sich ein Profil-Halbzylinder, der einen Schlüssel enthält, der gewaltfreien Zugang zu sämtlichen mit Brandmeldern und selbsttätigen Löschanlagen geschützten Räumen, bei Auslösung der BMA/ÜE für die Feuerwehr bietet.Feuerwehr-Schlüsseldepot

Die erste Tür eines SD wird durch die BMA im Brandfall freigegeben. Die dahinterliegende Tür wird dann durch die Feuerwehr mit einem Schlüssel in Feuerwehrschließung geöffnet. Wird der Objektschlüssel aus dem Inneren des SD entnommen, so ist dies mit einer Alarmmeldung an die Einbruchmeldeanlage verbunden.

Durch die Verwendung eines Schlüsseldepots ist die Aufbewahrung von Schlüsseln für den Versicherungsort mit einer Gefahrenerhöhung verbunden, die dem Einbruchdiebstahlversicherer angezeigt werden muss. Ist das SD nicht VdS-anerkannt und/oder nicht vorschriftengemäß installiert, betrieben und instandgehalten, besteht kein Versicherungsschutz für Schäden durch Einbruchdiebstahl, wenn das Gebäude mit dem aus dem SD entwendeten (richtigen) Schlüssel geöffnet wurde.

Die Feuerwehren teilen SD in 3 Klassen ein, wobei nur das SD 3 die VdS-Richtlinien erfüllt.

Klasse

Risiko

Verwendung

SD 1

geringes

Zur Verwahrung von Objektschlüsseln (nur Einzelschlüssel mit Einzelschließung, keine Generalhauptschlüssel) und ohne Anbindung an die Brandmeldeanlage

SD 2

mittleres

Zur Verwahrung von Objektschlüsseln, jedoch ohne Weiterleitung des Sabotagealarms (Einbruchmeldeanlage) an eine ständig besetzte Stelle

SD 3

hohes

VdS-gemäß. Zur Verwahrung von Objektschlüsseln (Generalhauptschlüssel oder Schlüssel für Schalt- und Steuereinrichtungen)

Der Einbau, Betrieb und die Instandhaltung von Feuerwehr-Schlüsseldepots und Freischalteinrichtungen ist in Übereinstimmung mit VdS 2105 - Schlüsseldepots (SD) - und DIN 14675 auszuführen.

Die VdS 2105 enthält Anforderungen an Schlüsseldepots (SD), Schlüsseldepot-Anschaltungen (SDA), Schlüsseldepot-Adapter (SD-Adapter) sowie an Planung, Einbau und den Betrieb von Schlüsseldepots. Sie gelten in Verbindung mit den Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen (Allgemeine Anforderungen und Prüfmethoden) VdS 2227 und den Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen (Schutz gegen Umwelteinflüsse, Anforderungen und Prüfmethoden) VdS 2110. Für softwaregesteuerte Anlageteile gelten zusätzlich die Richtlinien für Gefahrenmeldeanlagen, Softwaregesteuerte Anlageteile, Ergänzende Anforderungen und Prüfmethoden, VdS 2203.

Die Bereitstellung des Objektschlüssels verhindert, dass die Feuerwehr sich im Einsatzfall gewaltsam Zutritt verschaffen muss. Ein gewaltsamer Zutritt ist fast immer mit erheblicher Sachbeschädigung verbunden und insbesondere dann ärgerlich, wenn sich ein Brandverdacht nicht bestätigt. Ein entstandener Schaden wird von der Feuerwehr nicht ersetzt.

Die Schlüsseldepot-Anschaltung (SDA) umfasst alle Funktionen, während der Schlüsseldepot-Adapter (SD-Adapter) die Funktionen in einem Gerät oder einer eigenen Baugruppe realisiert.

Nach Quittierung der Alarmauslösung und Rückführung des Objektschlüssels, hat z.B. die Feuerwehr keinen erneuten Zugriff auf den Schlüssel mehr.

Feuerwehrschlüsseldepots dürfen grundsätzlich nur in Wände aus Mauerwerk nach DIN 1053, aus Ziegeln nach DIN 105 oder Kalksandstein nach DIN 106 oder in Wände aus Stahlbeton (mindestens B 25 nach DIN 1045) eingebaut werden. Die Wände müssen mindestens 80 mm dicker sein als die Einbautiefe des SD (für Problemfälle siehe VdS 2105, Anhang B).

Der Einbau von SD muss so erfolgen, dass die Außentür bündig mit der Außenfläche der Wand abschließt; die Unterkante des SD muss sich mindestens 0,8 m und vorzugsweise in einer Höhe von 1,20 m über dem Boden befinden. Der SD muss mit Mörtel nach DIN 1053 eingemauert oder in die Betonwand eingegossen werden. Ein Feuerwehr-Schlüsseldepot ist an einer wettergeschützten Stelle zu installieren, z.B. in Nischen, Durchgängen oder unter Vordächern.

 

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Unsere Stärken sind:
 

Feuer- und Rauchschutztüren

Rauchabzugsanlagen

Brandschotte

Sprinkleranlagen

Erster Rettungsweg

Zweiter Rettungsweg

Feuerlöscher

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